Rinder


Rinder
stammen in Ihrer Urform vom Auerochse ab. Der auch Ur genannte Auerochse wurde schon in der Steinzeit als Haustier gehalten und gezüchtet. Hierdurch entwickelten sich diese zu heutigen Nutztieren, Milch- und Fleischlieferanten.

Unsere Herde besteht zum größten Teil aus Limousin Rindern, eine typische Fleischrasse mit Langlebigkeit, gute Anpassungsfähigkeit und hochwertige Fleischqualität zeigt. Charakteristisch für die aus Frankreich stammende Rasse ist das rote bis weizenfarbige Fell und die Aufhellungen an Augen, sowie Maul und Füßen. 

Unsere Haltung, die Mutterkuhhaltung, ist die „tiergerechteste Art der Fleischrindhaltung“, wie es das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz formuliert.

Unsere Mutterkühe sind außer in den Wintermonaten immer auf der Weide. Zu unserer Herde gehört auch ein Zuchtbulle, sodass die Befruchtung auf natürlichem Wege erfolgt. Nach einer Tragzeit von 9 Monaten bringen die Muttertiere ihre Kälber meist ohne unsere Hilfe zur Welt. Nach der Geburt bauen Mutter und Kalb eine enge Bindung auf, weil sie ca. 8 Monate zusammen bleiben dürfen. Da die Kühe bei uns nicht gemolken werden steht die komplette Milch dem Kalb zur freien Aufnahme zur Verfügung, was sich positiv auf die natürliche Entwicklung und die Fleischgüte auswirkt.

Nach dem Absetzen von der Muttter werden die Kälber nach Zucht- und Masttieren unterteilt. Die Zuchttiere werden als Mutterkühe eingesetzt und die Masttiere werden für die Fleischgewinnung gehalten.

Für diese tierfreundliche Haltungsform, die leider nicht weit verbreitet ist braucht man neben großen Weideflächen einen entsprechenden Freiluftstall.

Unseren Freiluftstall haben wir im Jahre 2009 nach den Richtlinien für besonders artgerechte Tierhaltung gebaut. Das heißt, die Tiere sind bei uns nicht angebunden, haben ihren eigenen Fressplatz und eine Liegefläche mit über 6 Quadratmetern auf Stroheinstreu. Ferner haben wir für die Wintermonate - wo neben den Fleischtieren auch die Muttertiere und ihre Kälber im Freiluftstall gehalten werden - einen Laufhof. Dieser Laufhof ermöglicht den Mutterkühen und den Kälbern auch in den kalten Monaten ausreichend Bewegung.

Gefüttert werden unsere Tiere mit Heu, Gras- und Maissilage aus eigenem Anbau und Vitamine und Mineralstoffe. Das sorgt für eine gesunde und ausgewogene Ernährung.

Für unseren Bauernladen verwenden wir ausschließlich Färsen das heißt weibliche Tiere im Alter von 24-30 Monaten, die noch kein Kalb hatten. Unsere männlichen Kälber werden mit ca.  2 – 2,5 Jahren an Großmetzger verkauft. Das Fleisch der Färsen ist viel feinfaseriger als das von einem Bullen und hat zudem eine gute Marmorierung. Diese dünnen Fettäderchen, die das Muskelfleisch durchziehen, schmelzen bei der Zubereitung und sorgen dafür, dass das Fleisch saftig, zart und geschmackvoller ist.


Wussten Sie, dass Rindfleisch nicht gleich Rindfleisch ist?
Neben Rasse, Geschlecht und  Alter spiegeln sich die Haltung, Fütterung und nicht zuletzt die Schlachtung in der Fleischqualität wider. Wir fahren unsere Rinder selbst zur Metzgerei Hollerbach nach Rimpar, wo wir bei der Schlachtung dabei bleiben. Dies entspricht unserem Wunsch, den Tieren so wenig Stress wie möglich zu verursachen.

Zu einer gesunden Ernährung trägt Rindfleisch in nahezu allen Varianten bei. Gutes Rindfleisch enthält hochwertiges Eiweiß, B-Vitamine und viel Eisen.
Fleischgourmets greifen zum Färsenfleisch aus bester Haltung.

Schmecken Sie selbst den Unterschied!