Familie Dallmann

Wir haben unsere Leidenschaft zum Beruf gemacht.
Wir lieben die Natur, unsere Tiere und die Arbeit mit hochwertigen Lebensmitteln.
Für uns ist es ganz wichtig, dass die Tiere, die wir vermarkten, von Anfang bis zum Ende ein würdevolles Leben hatten.

Mit meinen beiden Geschwistern, Andreas und Marina bin ich auf dem Hof Merklein groß geworden. Bereits als Teenager war für mich klar, dass ich später in die Fußstapfen meines Vaters treten möchte. Der Beruf der Landwirtin hat mich schon in meiner Jugend fasziniert. Der Umgang mit den Tieren, die Arbeit mit den Maschinen und in der Natur bereiteten mir sehr viel Freude.


Nach meinem Realschulabschluss begann ich meine 3-jährige Ausbildung zur Landwirtin in Ochsenfurt. Im Anschluss an die Prüfung ging es für ein Jahr wieder zurück in den elterlichen Betrieb, um das gelernte in die Praxis umzusetzen, Erfahrungen zu sammeln und mit dieser Voraussetzung mein nächstes Ziel – den Techniker für Landbau – in Angriff zu nehmen.

Im Herbst 2003 war es dann so weit. Ab jetzt durfte ich wieder die Schulbank drücken. In dieser Zeit vertiefte ich mein fachliches Wissen, erweiterte meinen Horizont und holte mir neue Ideen und Impulse für meine weitere Zukunft.

Mit erfolgreichem Abschluss, viel Wissen und Tatendrang ging es nach zwei Jahren zurück nach Aschfeld. Von nun an unterstützte ich meinen Vater in der Landwirtschaft.

Ein Jahr später kam unser Sohn Jim zur Welt, was mich in meiner Arbeit in der Landwirtschaft sehr einschränkte. Um den familiären Ansprüchen gerecht zu werden machte ich mir Gedanke, welche Arbeiten ich mit Kind gut organisieren und durchführen konnte. Das Ergebnis war, dass ich verstärkt in den Bauernladen meiner Mutter mit einstieg. Ich half bei den Vorbereitungen und im Verkauf und konnte zeitgleich unseren Sohn groß ziehen. Mit der Zeit übernahm ich immer mehr Verantwortung im Laden und die Arbeit bereitete mir immer mehr Spaß (vor meiner Lehre hätte ich mir den Verkauf von Fleisch- und Wurstwaren nie vorstellen können). Mit dieser Änderung ging es einher, dass ich meinem Vater nur noch gelegentlich in der Landwirtschaft helfen konnte.

Im Jahr 2008 habe ich die Metzgerei von meinen Eltern übernommen und seitdem stetig ausgebaut.

Meine Aufgaben sind sehr vielseitig. Sie reichen von den bürokratischen Arbeiten im Büro, über das Marketing und die Personalplanung bis zum Verkauf im Bauernladen. Trotz des enormen Zeitaufwandes, macht mir meine Arbeit immer wieder sehr großen Spaß. Die vielen positiven Kundenfeedbacks erfüllen mich mit Stolz und motivieren mich täglich auf ein Neues.

Mein Mann Markus ist in Thüringen geboren.

Nach seinem Realschulabschluss machte er eine Kfz-Ausbildung. Kurz darauf ging es zur Bundeswehr, die ihn unter anderem nach Veitshöcheim gebracht hat.

Nach seiner 6-jährigen Bundeswehrzeit, entschied er sich aus Liebe zu mir, auch in das Metzger Handwerk einzusteigen. Somit absolvierte er noch einmal eine Ausbildung zum Metzger. Im Anschluss an seiner Lehre, ging er nach Landshut auf die Metzgermeisterschule. Auch diese schloss er mit Erfolg ab.

Seitdem schlachtet er die Puten, zerlegt die Tiere und ist für die Herstellung unserer Fleisch- und Wurstwaren verantwortlich. In der Wurstküche kreiert er auch gerne neue Wurstsorten und experimentiert mit Gewürzen und Zutaten. Mit sehr viel Leidenschaft fährt er auch unseren Bauernhof-Flitzer.

Zurzeit ist er zudem noch Obermeister der Fleischerinnung Main-Spessart.

Unsere beiden Söhne Jim (geb. 2006) und Phil (geb. 2009) interessieren sich bereits auch sehr für die Landwirtschaft und somit auch für die Tiere.

Oft sind sie beim Opa und unterstützen ihn bei seinen Arbeiten im Stall oder auf den Feldern.

Besonders lieben die beiden ihre Flocke. Schon als Absetzer wurde mit dem weißen Bullen gekuschelt. So entstand eine tiefe Bindung zwischen den Jungs und Flocke.
Natürlich wird er nicht geschlachtet. Er wurde kastriert und ist ein festes Mitglied der Kuhherde.
Flocke hört sogar auf seinen Namen und kommt dann angelaufen.

Er hat so ein Vertrauen zu den Jungs gefasst, dass er die beiden gerne auf seinem Rücken, reiten lässt.